OfraTex.de - Kompetenzatlas der Oberfränkischen Textilindustrie
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Marktplatz

A

Acid Wash
Jeans werden mit chlorgetraenkten Bimssteinen gewaschen und erhalten dadurch scharfe Kontraste.

Aged
Gealtert (aged), Kleidungsstuecke werden durch mechanische oder chemische Verfahrensweisen kuenstlich gealtert.

Aida-Bindung (engl. Mock Leno)
Stickereigrundstoff, bei dem nach jedem 4. laengs- oder querlaufenden Faden durch Gegenbindung und entsprechenden Rieteinzug eine kleine Luecke entsteht, was dem Gewebe Aehnlichkeit mit Dreher oder Panama verleiht. Damit Aida sich leichter besticken laesst, wird das Gewebe schon in der Ausruestung ziemlich gestaerkt.

Aetzstickerei (Guipure Lace)
Gehoert ebenfalls zu den Maschinensticktechniken. Bei diesem Stickvorgang entstehen Nachbildungen der echten Spitzen. Gestickt wird auf einer Stickunterlage (Papier/Batist). Durch genuegend Verbindungsstiche werden die Stickereimotive stabilisiert, damit bei anschließendem Ausaetzen des Fonds eine Meterwarenspitze (oder Motive) entstehen. Die Stickereimaschinen arbeiten mit einem 2-Fadensystem; die Anzahl der Stiche ist masgebend fuer das Niveau und die Plastizitaet der Spitze.

Anti Fit
Laessiger, überweiter Jeans- Style.

Antikdenim
Durch Sandstrahlen und Waschen erhaelt der Denim einen „Abnutzungs“- Look (Antique).

Anti- Twist
Finishingstufe – die Gewebe werden einseitig verzogen, um die aufgrund der Bindungskonstruktion entstehenden Spannungen (wird beim Waschen freigesetzt, sogenanntes „Drehbein“) des Stoffes auszugleichen.

Appretur
Durch appretieren wird der Griff der Stoffe veraendert. Gute Denims haben eine waschbestaendige Appretur.

Atlasbindung
siehe Satin

Ausbrennermaterialien
Stoffe, hergestellt aus zwei auf chemische Behandlung (z.B. Saeuren) unterschiedlich reagierende Materialien. Ein Material wird zerstoert, indem bestimmte Muster mit Aetzflüssigkeit auf den Stoff aufgedruckt werden. So entstehen neue Stoffoptiken mit phantasievollen Mustern.

Authentic
Ein Finishing- Verfahren, bei dem der Abnutzungs- Look durch Stonewashing oder Enzyme- Washing entsteht. Auch ein Jeanswearbegriff für original Jeans- Qualitaeten.

Avantgarde
Eine kleine Gruppe von Fashion- Juengern, die sich nur auf ihr eigenes Modegefühl verlaesst. Sensible Beobachtung des gesellschaftlichen Umfelds und vielfaeltige Inspiration zeichnen sie aus – Elemente aus Filmen, Bildender Kunst, Literatur, Musik oder Natur fließen in die meist hoechst eigenwilligen Kollektionen ein. Sie sind die unersetzliche Triebfeder einer Industrie, die zum großen Teil davon lebt, fremde Ideen aufzugreifen.

B

Babycord
Auch Microcord, ist ein Cordgewebe mit 20 whales.

Baggy
Extrem weiter und laessiger Jeans- Style (z.B. für Skater).

Bandana
Mit „bandhnu“, einer einfachen Batiktechnik gefertigtes, bunt bedrucktes Tuch.

Bar Tacks
Bestehen aus vielen kleinen Stichen und dienen zur Verstaerkung von z.B. Knopfloechern oder Guertellaschen.

Basics
Artikelgruppen ohne besonderen modischen Anspruch, die aber hohe Umsatzbedeutung haben koennen.

Batist
Feines bis feinstes dichtes leinwandbindiges Grundgewebe aus Baumwolle. Makobatist ist ein Batistgewebe aus aegyptischer Makobaumwolle. Wird roh, gebleicht, grfaerbt und bedruckt angeboten. Buntgewebte Batiste heissen Mako-Zefir. Die Oberflaeche bei Batist ist stets matt. Durch Mercerisieren wird ein waschfester Glanz erzielt und die Festigkeit erhoeht.

Baumwolle
Naturfaser, aus der Baumwollpflanze gewonnen

Bell Bottom
Jeans- Style aus der Flower- Power- Zeit der 70er Jahre. Markant durch niedrige Leibhoehe und sehr weit ausgestellte Fußweite. Heute in gemaeßigter Form wieder in. Auch Flared Jeans genannt.

Biber (engl. Flannelette)
Koeperbindiges (K 2/1) Baumwollgewebe mit voluminoesem Schussgarn. Beidseitig so stark gerauht, dass eine dicht geschlossene, flauschige Faserdecke (Rauhflor) entsteht. Auch Rauhcouverture genannt. Heute gibt es auch leinwandbindigen Biber, meist handelt es sich hier um mindere Qualität.

Bicolor
Sammelbezeichnung für zweifarbig gemusterte Stoffe. Meist durch Melangen, verschiedene Garnfarben in Kette und Schuß hergestellt.

Bi- Strech
Bielastischer Stoff, d.h. der Stoff ist quer- und laengselastisch.

Black Denim
Ein Denim mit schwarzem, statt blauem Klettgarn und weißem Schussgarn. Durch Waschen bleicht Black Denim zu dunklem Grau oder zu „Pfeffer + Salz“- Optik aus

Bleached Jeans
Gebleichte Jeans, frueher hauptsaechlich mit Hilfe von Chlor, heute unter Oeko- Gesichtspunkten durch Glucose gebleicht.

Bleichen
Der Weißgrad der Faser wird erhoeht, d.h. natuerliche Farbstoffe des Rohstoffes werden entfernt. Diese Vorbehandlung trifft für Gewebe zu, die nach dem Weben gefaerbt werden sollen und erfolgt mit oder ohne Chlor.

Blue Denim
Denim mit im Indigo-Bad gefaerbte, blauer Kette und hellem Schuß, klassische Ware für Jeans.

Bobinet (Tuell)
Das netzartige Gewebe, meist mit sechseckigen „Maschen“ , wird auf der Bobinetmaschine hergestellt. Hierfuer sind 3 Fadensysteme erforderlich; das eine verlaeuft in Laengsrichtung (die Kettenfaeden) und die anderen (Bobinen) verlaufen in schraeger Richtung nach rechts bzw. nach links aufwaerts. Dabei schlingen sich letztere um die Kettenfaeden und bilden zwischen je zwei derselben ein schraeges Kreuz.

Bomber Washed
An beanspruchten Stellen (Gesaeß, Oberschenkel) werden die bereits mit Steinen gewaschenen Jeans stark aufgehellt.

Bonden
Nachtraegliches Verbinden zweier Stoffe mit Hilfe zum Beispiel eines Klebers

Boot Leg
Jeans- Style mit ausreichender Beinweite, um ueber Boots (z.b. Cowboystiefel) getragen zu werden.

Borkencrêpe
Die baumrindenartige Oberflaechenstruktur dieses Crêpegewebes entsteht durch Verwendung von Crêpegarnen mit einer Drehrichtung als Schuss. Durchsichtige, feine Qualitaeten dieser Struktur bezeichnet man als Borkenchiffon.

Breitcord
Cordgewebe mit 9 whales.

Broken Twill
Der „gebrochene“ Koepergrad (Kreuzkoeper) ist fuer das Gewebe kennzeichnend. Auf der rechten Warenseite ist die Oberflaeche glatt und satinaehnlich. Auf der linken Warenseite ist ein unruhiges Fischgratmuster, hervorgerufen durch die weißen Schussfaeden mit blauen Kettfaeden, besonders gut zu erkennen.

Brushed Denim
Denim mit geschmirgelter, aufgerauhter Oberflaeche; samtiger Griff.

Bull Denim
Schwere Denim- Qualität in 3:1 Koeperbindung.

Bundfaltenhose
Hosenform mit unterhalb des Bundes eingelegten Falten.

Bundweite
In INCH angegebenes Maß, bestimmt neben der Beinlaenge die Groeße der Jeans.

Button
Traditioneller Jeans- Knopf z.B. aus Messing, Aluminium oder Kupferlegierungen. Ein kurzer Nagel wird in das Gewebe eingeschlagen und ein Knopf darauf gedrückt. Auf den Knopf sind haeufig Symbole oder Logos gestanzt.

Button- Fly
Ist die Knopfleiste und der original Jeans- Verschluß.

C

Calico (Kattun)
Allgemeiner Begriff fuer leinwandbindige Gewebe (Rohnessel), ist etwas staerker als Musselin, aber die feinste der drei Grundqualitaeten. Wird roh, gebleicht, gefaerbt und bedruckt angeboten.

Canvas
Strapazierfähiges, grobes Baumwollgewebe in Leinwandbindung.

Casualwear
Oberbegriff für laessige aber nicht zu nachlaessige Mode, in Anlehnung an die klassische Herrenbekleidung, jedoch zwangloser und bequemer.

Chambray
Leinwandgewebe mit weißer Kette und meist indigofarbenem Schuß. Dadurch entsteht eine melierte Optik. Wird vorwiegend für Hemden vewendet.

Chemiefasern
Diese Fasern kommen nicht in der Natur vor. Sie werden künstlich erzeugt und nach ihrer chemischen Zusammensetzung in Zellulose- und Synthesefasern unterschieden

Chinos
Das Wort „Chinos“ wurde abgeleitet aus dem Wort „China“. In Manchester (GB) produzierte man den zwanziger Jahren einfach geschnittene Baumwollhosen für den Export nach China. Dort ansaessige Engländer waren die Abnehmer. Zu Beginn des zweiten Weltkriegs begannen Chinesen Hosen an die auf den Philipinen stationierten US G.I`s zu verkaufen, die sie im Sommer als Alternative zu ihren Uniformen trugen. Sie gaben ihnen die Bezeichnung „Chinos“.

Chintz
Durch verscheidene Veredelungsmittel wird bei der Ausruestung eine hochglaenzende, spiegelglatte Oberflaeche erzielt. Es gibt zwei Ausfuehrungen: eine waschbare und eine nicht waschbare.

Clubwear
Oberbegriff für Outfits, die junge Leute speziell beim Besuch von Discos und Music- Clubs tragen. Was in ist, entscheidet der Musikstil oder auch die Szene, in der man sich bewegt. Oft ist die Mode extrem und unterliegt einem besonders schnellen Wandel.

Coin Pocket
Kleine „fuenfte“ Tasche in der rechten Fronttasche der Five- Pocket- Jeans

Colored Denim
Denim in anderer als Indigo- Faerbung. Echter Colored Denim ist in Kette und/oder Schuß garngefärbt, daher besonders farbecht

Color Twill
Flachgewebe das sowohl in Kette auch als im Schuß eine Garnfaerbung in gleicher Farbe aufweist.

Comfort Fit
Bequeme Jeansform mit geradem weitem Bein und weitem Bund.

Cord
Cord gehoert zu den Jeansmaterialien, die ihren absoluten Hoehepunkt in den siebziger Jahren feierten. Auch wenn die Cordnachfrage heute nicht das damalige Niveau erreicht, kommt das Material immer noch fuer Hemden, Blusen, Jacken und Hosen zum Einsatz. Das Angebot im jungen Segment (Bell Botom, Huefthosen) oder auch im Stretchbereich stoesst Cord auf Verbraucherinteresse. Der Name des Gewebes leitet sich aus dem franzoesischen Begriff „Corde du Roi“ ab. Er bedeutet „Schnurgewebe des Koenigs“. In Deutschland ist Cord auch unter dem Begriff „Manchester“ fuer Manchasterhosen in der traditionellen HaKa bekannt, abgeleitet von dem Ort in England, in dem Cord gewebt wurde. Typisch fuer Cord ist seine Rippenstruktur mit unterschiedlichsten Rippenbreiten, z.B. fuer Feincord oder Mittelcord. Cord wurde vor allem unter produktions- und qualitaetstechnischen Massgaben weiterentwickelt. Cord aus 100% Baumwolle ist in der Regel nicht einlaufsicher und weniger strapazierfaehig. Deshalb waehlt man haeufig eine Mischung aus 85% Baumwolle und 15% Polyester. Vorteile sind geringe Einlaufwerte, hoehere Reiss- und Formbestaendigkeit, sowie verringerte Knitteranfaelligkeit. Bei Stretchcord fuegt man etwa 4% Elastan hinzu und erreicht dadurch mehr Tragekomfort. Cordgewebe besteht aus einer Grundbindung mit Kett- und Schussfaeden. Zusaetzlich wird ein so genannter Florschuss eingewebt, um die Rippenstruktur zu erhalten. Der Florschuss flottiert, d.h. er liegt auf der Gewebeoberflaeche. Er muss nach dem Weben in einem separaten Arbeitsprozess aufgeschnitten werden, damit das cordtypische Florgewebe entsteht. V- Bindung (V- Noppen)= Florschuss wird von einem Kettfaden gehalten (dichter Cord). W –Bindung (W- Noppen) = Florschuss wird von drei Kettfaeden gehalten (strapazierfaehig). VW- Bindung = Mischung der V- und W- Bindung. Ideale Kombination von strapazierfaehigem Cordgewebe mit relativ dichtem Cord

Cotelé (engl. Bedford Cord)
Stoffe mit plastisch wirkenden Rippen in Kettrichtung nennt man Cotelé. Die Rippenwirkung erfolgt durch die Bindungsart. Die Rippen sind meist leinwandbindig, aber auch andere Bindungsarten koennen angewandt werden. Schussflottungen liegen auf der Rueckseite ueber die Rippenbreite. Cotelé kann ebenso in Hohlschusstechnik gewebt werden. Cotelé ist die franzoesische Bezeichnung fuer Cordsamt, wird aber in der deutschen Fachsprache auf keinen Fall fuer Cordsamt verwendet.

Cotton
Baumwolle

Crêpe Georgette
Das Gewebe zeigt ein feines, unregelmaessiges Oberflaechenbild mit einem koernigen, trockenen und harten Griff in Bindung L 1/1. Kette und Schuss bestehen aus Crêpegarnen (Zwirne), stark ueberdreht, in der Folge 2/S-2/Z. Georgette hat eine dichte Einstellung, bleibt jedoch auch in dieser Ausfuehrung immer noch transparent.

Cretonne
Wichtigstes Baumwollgrundgewebe (Rohnessel) aus kraeftigen, mittelfesten Garnen, grober als Renforcé, Wird roh, gebleicht, gefaerbt und bedruckt angeboten.

Crushed Denim
Ist ein Denim mit Gewebestruktureffekt. Erzielt wird dieser Effekt durch spezielle Garn- und Gewebekonstruktion sowie Nassbehandlung (Gaufré- Look).

D

Damast (engl. Damask)
Jacquardgemusterte Baumwollware mit Atlasgrund fuer Bett- und Tischwaesche. Die Plastizitaet der figuerlichen Dessins erreicht man durch den Wechsel von Kett- und Schussatlas. Der seidige Glanz wird durch die spezielle Ausruestung noch intensiver.

Dark Denim
Dunkler Denim. Kann erzeugt werden durch Erhoehung der Zahl von Dips, also der Tauchvorgaenge, bei denen die für den Denim genutzten Garne in Indigo- Farbstoffe getraenkt werden. Es entsteht eine Mantelfaerbung, die sich nicht so leicht auswaschen laesst. Bei preiswerten Denims benutzt man dunklere Indigo- Farbstoffe. Der Einsatz von Dark Denim ist vom modischen Trend abhaengig.

Dark Washing
Nassprozedur, bei der die Jeans ihre dunkle Originalfarbe behaelt

Denim
Strapazierfaehiges, kraeftiges Baumwollgewebe. Es handelt sich um einen seht dicht eingestellten Kettkoeper. Meist ist die Kette gefaerbt (indigoblau) und der Schuss ist hell (weiss). Auch hier gilt: je dichter die Kette um so steiler der Grat. Man unterscheidet z. B.: * Bull Denim * Fineweave Denim * Heavywight Denim * Overtwisted Denim * Open End Denim * Ring Denim * Double Ring Denim (Ring- Ring)

Denimgewichte
siehe Ounce

Density
(Engl. Dichte) Anzahl der verwebten Garne, die Materialdichte und Materialkonstruktion bestimmt.

Destroyed
Nassprozedur, bei der die Jeans zerfetzt werden.

Dirty Blue
Blue Denim, der nach dem Waschen einen Gruen- oder Beigeton zeigt. Den Effekt erzielt man durch den Einsatz bestimmter Faerbetechniken.

DOB
Abkuerzung für Damenoberbekleidung.

Doppelkoeper
Effektloser Koeper mit gleich viel Kette und Schuss auf jeder Seite.

Double Arcuate
(Engl.: Doppelschwingen). Geschuetztes Levi`s- Markenkennzeichen, das in der doppelten Ziernaht auf der Levi`s- Gesaeßtasche auftaucht. Symbolisch für die Schwingen des amerikanischen Adlers.

Double Dyed Denim
Denim, desse Kettfaeden 12 bis 16 mal statt sechs bis acht mal ins Farbbad getaucht wurden, um die Farbe zu intensivieren. Effekt auch durch staerkeres Faerbebad.

Double- Ring Denim
Denimgewebe, bei denen sowohl Kette als auch Schuss aus Ring- Spun- Garn besteht. Das Gewebe hat einen sehr weichen Griff. Eine andere Bezeichnung hierfuer ist RING- RING.

Double Stone Washed
Die Jeans wird laenger als beim Stone washed- Verfahren gewaschen

Drawning
Phase der Denim Herstellung. Baumwollfasern werden ueber mehrere Walzen gefuehrt, bis sie so gleichmaeßig geordnet sind, dass sie zu Garn versponnen werden können.

Dreher- Gewebe (engl. Leno)
Beim echten Dreher umschlingt ein Kettfaden (Dreherfaden) den benachbarten Kettfaden (Stehfaden). Der Dreherfaden wird zusaetzlich in ein zweites, das sogenannte Drehergeschirr eingezogen, das seine Lage zwischen den einzelnen Schusseintraegen zum Stehfaden veraendert. Der Shuss wird schiebefest verankert.

Drill
Ein durch die gezwirnte Kette besonders dichtes und somit strapazierfaehiges Gewebe.

Drucken
Das Gewebe wird gefaerbt, anschließend wird ein Muster ein- oder zweiseitig aufgedruckt.

Dufflecoat
Ein sportlicher Kurzmantel mit großen, aufgesetzten Taschen und Kapuze.

Dungarees
Jeansaehnliche Denim- Hosen, urspruenglich aus einem groben, indischen Denim- Gewebe – „dungri“ – gefertigt.

Dyeing
Ein Faerbeprozess der Denim- Herstellung. Naturfarbenes Kettgarn wird in Indigo- Farbbaender mehrfach eingetaucht. Bei jedem Eintauchen oxidiert das Garn und wechselt so die Farbe von Gelb zu Grün zu Blau.

E

Easy Fit
Siehe Comfort Fit

Eco Denim
Ein Begriff, der durch Einsatz umweltschonender Faerbe- und Recycling- Techniken gepraegt worden ist. So werden u.a. Indigo- Substanzen nach dem Faerben von Denim gefiltert und zur erneuten Verwendung aufbereitet.

Ecru
Ist eine Basic- Farbe – ungefaerbter, naturweißer Denim.

Elastizität
Beschreibt die Faehigkeit eines Materials nach einer Verformung wieder die alte Form anzunehmen.

Entschlichtung
Das Schlichten mindert die Farbaufnahme besonders bei Color Denim, ist für den Webvorgang aber notwendig. Nach den Weben wird das Gewebe in einer Art Waschvorgang durch spezielle Loesungsmittel entschlichtet.

Enzyme Wash
Die dem Waschvorgang beigefügten Enzyme loesen Farbpartikel aus gefaerbten Geweben. Der biologische Waschprozess verursacht weniger Abfall als mechanisches Stonen, erzielt aber vergleichbare Ergebnisse und macht das Gewebe gleichzeitig geschmeidiger.

F

Faded
Abnutzung, Waschen oder kuenstliches Bleichen und Stonewashing ergibt einen Denim von hellerer blauer Farbe.

Fadendichte
Die Anzahl der Kett- oder Schussfaeden auf einer bestimmten Flaeche.

Fancy Cord
Cordgewebe mit Wechselrippe (breit/schmal) oder schachbrettartig versetzten Rippen.

Farbechtheit
Unter Farbechtheit versteht man die Widerstandsfaehigkeit von Faerbungen gegenueber unterschiedlichen Einwirkungen. Der Grad der gewuenschten Farbechtheit richtet sich nach der Art der Beanspruchung und der Verwendung.

Farbidentitaet
Farbidentität von unterschiedlichen Artikeln ist nur bei gemeinsamem Zuschnitt gegeben.

Faerben
Bearbeiten von Garnen oder Stoffen mit Hilfe natuerlicher oder kuenstlicher Farbstoffe. Siehe: Dyeing

Faser
Sammelbezeichnung für feine Gebilde in unterschiedlicher Laenge, die zu Garn versponnen werden koennen. Unterschieden werden Naturfasern und Chemiefasern.

Faserlage
Eine enge Faserlage macht das Gewebe glatter.

Faserlänge
Je länger eine Baumwollfaser ist, desto feiner ist sie und kann zur Herstellung feiner Garne eingesetzt werden.

Fashion
Englischer Ausdruck für Mode

Fashion Jeans
Allgemeine Bezeichnung für alle Jeansarten die nicht „basic“ sind. Feincord Cordgewebe mit 17-20 whales

Feinripp (1x1 Rib)
Ripp- oder Rechts-Rechts- Waren sind doppelflaechige Strickwaren. Beide Warenseiten weisen rechte und linke Maschen auf. Im gleichen Maschenstaebchen treten jedoch immer nur rechte oder nur linke Maschen auf. Rippwaren sind besonders dehnfähig und werden deshalb gerne als Randabschluß oder Buendchen verwendet.

Fil à Fil (engl. End on End)
Gewebe in Leinwandbindung L 1/1 oder Koeper 2/2, das eine spezielle Musterung durch abwechelnd verwebte helle und dunkle Garne in Kett- und Schussrichtung erhaelt. Hierbei zeigt sich, dass mit einfacher Webeinrichtung und damit kostenguenstig eine interessante Optik in Warenbild entstehen kann. Siehe Pfeffer und Salz.

Finewave Denim
Ist feiner gewebt als der typische Blue Denim, es wird duennes Garn für Kette und Schuss verwendet. Sein Geweicht betraegt bis zu 11 o.z.

Finishes
Endbehandlung von Geweben oder von Teilen.

Finishing
Ein Prozess der Denim- Herstellung bei der Fusseln entfernt und lose Faser mit der Flamme (Senger) abgebrannt werden. Danach durchlaeuft das Gewebe ein Appreturbad und wird anschließend gewalzt. Auf exakte Breite gebracht wird es abschließend mit Hilfe von Dampf getrocknet.

Fit
Beschreibt die Passform, umgangssprachlich im Jeans- Bereich.

Fischgrat (engl. Heringbone)
Man versteht darunter eine streifenweise Gewebemusterung in einer abgesetzten Koeperbindung mit wechselnder Gratrichtung.

Five Pocket
Basic- Jeans mit fuenf Taschen. Die fuenfte Tasche in der vorderen rechten Tasche wird als Watch- oder Coin- Pocket bezeichnet.

Flachgewebe
Gewebe mit einer flachen und glatten Oberflaechenstruktur, z.B. Denim, Canvas oder Popeline – siehe Flats.

Flachs
Leinengewaechs, die Fasern können zur Herstellung von Geweben - Leinen - verwand werden.

Flanell (engl. Brushed Cotton)
Sammelbegriff fuer alle einseitig oder beidseitig gerauhtes Gewebe. Flanell ist gekennzeichnet durch weichen Griff und einen deutlichen Flor, der nur so angewalkt ist, dass das Bindungsbild noch zu sehen ist.

Flag
Kleine, meist an der Gesäßtasche eingenaehte Flagge mit Namenszug der Marke. Eine andere Bezeichnung ist Tab.

Flared Jeans
Ein anderer Ausdruck fuer Bell Bottom – Jeans mit ausgestellter Fußweite.

Flats
Sammelbegriff für unstrukturierte Stoffe mit flachem Warenbild, mit kerniger oder weicher Ausruestung – Flachgewebe.

Fleece
Material, meist aus Polyester, mit gerauhter Oberflaeche, das sich besonders in den Winterkollektionen der Activewear unentbehrlich gemacht hat. Weitere Pluspunkte: Weich, leicht und wasserabstoßend.

Flockprint
Aufbringen von Klebemitteln und anschließendem Bedrucken wird eine samtartige, plastische Musterung erreicht.

Flor
Unterschiedliche Bedeutung:

  • Allgemeine Bezeichnung für duenne Gewebe.
  • Die von der Gewebeoberseite abstehende Faserschicht z.B. bei Samt (Faserflor)
  • Die Gesamtheit der eingebundenen Fadenstuecke (Noppen) eines Gewebes. Aufgeschnittenen Fadenflor bezeichnet man als Schnittflor.

Flottung
Bindungstechnischer Begriff – Fadenflottungen entstehen dadurch, dass Kett- oder Schussfaeden mehrmals nicht abgebunden werden und dadurch frei auf oder im Gewebe liegen.

Fox Fibre
Faser aus farbig gewachsener Baumwolle, Ergebnis von genetischen Kreuzungen.

French Cut
Sehr enge Girls- Jeans, als zweite Haute bezeichnet.

Frotté
Kleiderstoff mit einer unebenen Oberfläche, erzielt durch Effektzwirne, die abwechselnd kleine Knötchen und Schlingen enthalten.

Futterware (Single Jersey Inley)
Eine einflaechige, meist rundgewirkte Maschenware, bei der zusätzlich ein weicher Futterfaden so eingebunden ist, dass er durch einen Deckfaden auf der Vorderseite unsichtbar bleibt. Fertgwaren zeigen auf einer Warenseite rechte Maschen und können auf der Rückseite stark gerauht sein.

G

Gabardine
Sehr dichtes, feinfaediges Baumwollgewebe mit ausgepraegter Steilkoeperwirkung auf der Vorderseite. Diese wird beim Bindungsgabardine durch eine abgeleitete Koeper- oder eine mehrbindinge Atlasbindung erzielt, beim Stellungsgabardine durch eine Koeperbindung 2/2. Je hoeher hier die Kettdichte, desto steiler wird der Grat. Wegen seiner hohen Dichte wird dieses Gewebe vor allen Dingen bei Regen- und Sportbekleidung eingesetzt.

Garment- Dyed
Siehe Stückfaerbung.

Garne
Viele Einzelfasern werden zu einem Garn gedreht (spinnen).

Garnfärbung
Das Garn wird gefaerbt und für mehrfarbige Zwirne eingesetzt.

Gaufré
Ein Gewebe mit feinen Praegemustern (Gaufrage). Siehe z. B.: Cruched Denim

Genua
Italienische Hafenstadt.

Genuacord
Cordgewebe mit 9-16 whales.

Gerade Hose
Eine Hosenform, die in der Huefte schmal geschnitten und gerade verlaufende Hosenbeine hat.

Gerstenkorn (engl. Huckaback)
Eine grobkoernige Bindungsart, entstanden aus der L 1/1 Bindung durch Einfuegen von Zusatzpunkten in der Weise, dass mehrfach kreuzende Fadenflottierungen in Kette und Schuss entstehen. Die dadurch grobkoernige Oberflaeche ist sehr saugfaehig und hat frottierende Wirkung.

Gewebe
Textiles Flaechengebilde aus zwei sich kreuzenden Fadensystemen (Kette und Schuss, Warp and Weft).

Gewichte
siehe Ounce

Gminder Cotton (engl. Etamine)
Markenname fuer einfarbige, leinwandbindige Baumwollgewebe aus gezwirnten Garnen. Die Qualitaeten gliedern sich, je nach Einstellung und Garnfeinheit, in fein, mittelfein und grob. In seiner koernigen Struktur imitiert es Leinengewebe, bzw. das fruehere Gminder Halblinnen.

Gradieren
Ist das nach erfolgter Schnittkonstruktion schrittweise Verkleinern oder Vergroeßern der urspruenglichen Ausgangsgroeße.

Grey Filling
Denim- Schussfaden, der aus ungefaerbten und gefaerbten Baumwollfasern besteht.

Griff
Ist die, mittels Anfuehlen feststellbare Beschaffenheit eines Gewebes.

Größen
siehe Groeßenverleich und INCH

H

Hairy Denim
Die Oberflaeche des Denims wird nicht gesengt und behaelt dadurch nach dem Waschen ihr haariges Aussehen. Siehe Finnisching

Haka
Von Herren- Knabenkonfektion – heute Sammelbegriff für Herrenoberbekleidung.

Hanf
Die Faserbuendel des Faserhanfes (Lat.: Cannabis saitva ssp. Culta) werden zur Herstellung von Bekleidung genutzt. Faserlaenge bis zu drei Meter von gelblich- weißer Farbe. Bleichen ist moeglich, Reißfestigkeit und Wasseraufnahme sehr hoch, geringe Elastizitaet. Bereits im 3. Jahrhundert v. Chr. Verwendeten die Chinesen Hanf zur Herstellung von Bekleidung.

Hang Tag
In Form, Groeße und Farbe unterschiedliche Anhaenger werden vom Hersteller an der Jeans befestigt um zusätzlich über die Marke zu Informieren.

Heavywight Denim
Bezeichnung für besonders schwere Denim- Ware mit einem Gewicht von etwa 14 bis 16 o.z. pro quadrat: INCH

Henkelpluesch (Single Jersey Terry)
Kann in Wirktechnik in feiner Ausführung und in groeberer Ausfuehrung auf Strickmaschinen (Rundstrick) hergestellt werden. Die Maschinen werden mit speziellen Plueschplatinen besetzt, die aus dem Grund- bzw. Plueschfaden verschieden lange Schleifen bilden. Der Plueschfaden wird als Masche eingebunden. Die Grundmasche bildet die Warenrueckseite, die Schlinge die Warenvorderseite.

Hot Pants
„Heiße Hoeschen“ – besonders knappe Shorts für Girls. Ein Beispiel für die enge Verknüpfung zwischen Modedesign und Sexapeal.

Hyperwasched
Waschverfahren mit besonders starken Ausfaerbeeffekten und Optiken.

I

Impraegnieren
Das Gewebe mit einem Schutzmittel gegen Feuchtigkeit und Zerfall durchtraenken.

INCH
Jeans werden hauptsächlich in amerikanischen Inchgrößen angeboten. Ein Inch entspricht exakt 2,54 Zentimetern. Bundweite (engl. waist) und Schrittlänge (engl. inseam) bestimmen die Größe. Eine Jeans in Größe 32/30 passt einem Verbraucher mit Bundweite 32 und Schrittlänge 30 inch. Gemessen wird die Länge an den Innenseiten vom Saum bis zum Schritt. Daher der Name Schrittlänge. Das Angebot für Erwachsenen-Jeans beginnt in der Regel bei einer Bundweite von 27 inch und endet bei 40 inch. Darüber hinaus bieten einige Marken Sondergrößen von 42 bis 60 inch an. Welche Inch-Größe entspricht der deutschen Konfektionsgröße? Wenn Kunden fragen, helfen nachfolgende Tabellen: Herrengrößen siehe auch Groeßenvergleich Pro Bundweite stehen Hosen in verschiedenen Längen zur Verfügung. Das Herren-Längen-Sortiment beginnt meistens bei 30 inch und geht über 32, 34 bis zu 36 inch.

Indigo
Tief dunkelblauer Farbstoff der aus den Blaettern der Indigopflanze gewonnen wird. Die Pflanze stammt urspruenglich aus Ostindien, China und Suedamerika. Der aelteste organische Farbstoff wird traditionell zum Faerben (Dyeing) von Denim verwendet und bleicht allmaehlich auf natuerliche Weise aus. In China und Aegypten war Indigo bereits 2500 v. Chr. Bekannt, galt zu der Zeit jedoch als Gift und Zaubermittel. 1897 wurde der erste chemisch gewonnene Indigo angeboten. Seit 1900 wird in Deutschland kein Naturindigo mehr eingefuehrt. Heute wird die Farbsubstanz auf chemischem Wege hergestellt. Die erste kuenstliche Herstellung des Indigo- Blaus gelang 1878 Adolf von Baeyer.

Interlock
Eine der wichtigsten Bindungsarten für die Oberbekleidung und die Unterwäsche ist Interlock; wird in abgewandelter Form auch als Kreuzschlauch bezeichnet. Interlock ist die Kombination zweier 1/1 Rippenwaren. Auf beiden Warenseiten sind nur rechte Maschen sichtbar, weil sich die linken Seiten der Maschen alle im Innern des Gestricks befinden. Ware ist dehnbar

J

Jacquard
Zumeist ornamental oder floral gemustert mit Atlasgrund und seidigem Glanz. Durch den Kontrast von Kett- und Schussatlas und durch die unterschiedliche Lichtreflektion heben sich die Motive sehr deutlich vom Fond ab. Die Musterungsmoeglichkeit laesst auch sehr große Rapporte zu. Sammelbezeichnung für Bindungsbilder mit großer Flaeche. Sie entstehen beim Weben, indem jeder Kettfaden einzeln angehoben wird. Jeder Maschenbildungsvorgang kann einzeln angegeben werden. Jacquards weisen auf der linken Gewebeseite keine Fadenflottung auf. Nach J.M. Jaquard benannt, der Ende de 18. Jahrhunderts eine Webmaschine erfand, die größere Produktion dieser aufwendigen Webqualität ermoeglichte.

Jacquard Matratzendrell (engl. Mattress Ticking)
Kraeftiges Jacquardgewebe auf 8-bindigem Atlasgrund aus Baumwolle mit licht- und saeureechter Faerbung als Ueberzug fuer Matratzen.

Jeans
Sind in klassischem Sinne legere Hosen aus schwerem Indigo- Denim mit fünf Taschen, sechs Nieten, auffallender Steppnaht (Stitching), fuenf bis sieben Guertelschlaufen und einem Knopf- oder Reißverschluss. Typisches Zubehör: * Button * Button Fly * Zip Fly (Reissverschluß) * Coin Pocket * Flag * Hang Tag

Jeans Wear
Oberbegriff für eine legere Bekleidungsrichtung um das Thema Jeans. Dominant sind Stoffe aus Denim und anderen Geweben in Koeper- oder Leinwandbindung. Jacken und Hemden, Roecke, Blusen, Latzhosen oder Shorts sind typisch jeansmaeßig verarbeitet – etwa mit Doppelnaehten oder Nieten.

Jersey
Feinmaschige Maschenware für Oberbekleidung in Single oder Double- Qualitaeten.

Jumper
Locker und gerade fallendes hueftlanges pulloverartiges Oberteil zum Schluepfen.

K

Kaeseleinen (engl. Cheesecloth)
Luftig locker eingestelltes Gewebe L1/1. Das Rohgewebe hat geringe Schiebefestigkeit, deswegen wird versucht, durch eine besondere Appretur, dass heisst durch Verkleben der einzelnen Faeden, eine gewisse Stabilitaet zu erreichen. Die flammenartige Verdickung der Garne soll dem Stoff Leinencharakter geben.

Kalandern
Dem Gewebe ein geschlosseneres, geschmeidigeres und glaenzenderes Aussehen verleihen

Karotte
Bezeichnet eine Passform. Gesaeßweiter Schnitt, die Hosenbeine werden zum Knöchel hin enger. Im Jeans- Bereich ist diese Passform auch als „Comfort Fit“ bekannt

Kattun
Leichte bis mittelschwere Gewebe, meist bedruckt oder gefaerbt.

Kettatlas (engl. Satin)
Die Atlasbindung hat als dritte Grundbindung eine Reihe von Eigenheiten, die sich alle aus der Bedingung ergeben, dass sich niemals zwei Bindungspunkte beruehren duerfen, weder ueber Eck noch seitlich. Niemals zeigen rechte und linke Warenseite das gleich Struktutmuster zeigen. Atlasgewebe haben stets Fadenflottungen ueber mindestens vier Faeden. Unregelmaessige Atlasbindungen lassen keinen Rapport erkennen. Der Atlas ist stets entweder ein Kett- oder ein Schussatlas.

Kettenwirkware (Warp Knit)
Im Gegensatz zur Strickmaschine, bei der eine Maschenreihe jeweils von einem Fadengebildet wird, der von allen Nadeln verstrickt wird, werden bei der Kettenwirkmaschine die Faeden senkrecht zugefügt, d.h. jede Nadel verstrickt einen anderen Faden. Durch seitliches Verlegen der Faeden werden die einzelnen Maschenstaebchen miteinander verbunden.

Kettgarn
Faeden, die im Gewebe laengs verlaufen.

Kettkoeper
Sind Koeper bei denen die Kettfaeden auf der Gewebeoberseite flotten. Sie werden für stark beanspruchte Gewebe wie Gabardine oder Denim eingesetzt.

Khakis
Mit Khakis bezeichnet Hosen im Stil der britischen Kolonialzeit. 1816 soll der im indischen Punjab stationierte englische Leutnant Barry Lumsden seinen Uniformrock aus Filz gegen eine Jacke und Hose aus 100-prozentiger Baumwolle eingetauscht haben. Einem Rat von Einheimischen folgend, faerbte er seine neue Uniform mit Teeblättern ein, die dadurch eine gelbbraune Farbe annahmen. Man nannte sie Khaki. Khaki ist das Hindu-Wort für Staub. Lumbsen gilt als Erfinder der Khakis. Er liess die Herstellungsformel für die Farbe 1881 in Manchester patentieren. Khakibekleidung gelangte später von Indien nach Afrika. Hier wurde sie Ende des 19. Jahrhunderts als Schutzkleidung auf Safaris getragen.

Knautschlack
Ist ein Baumwollgrundgewebe mit synthetischer Beschichtung, die lackartig aussieht.

Kloeppelspitzen- Galon (Cluny Lace)
Kloeppelspitzen werden handgearbeitet oder mit Hilfe von Maschinen taeuschen echt nachgearbeitet. Kloeppelspitze entsteht durch mustermaessiges Kreuzen oder Zusammendrehen von kraeftigen Zwirnen. Es wird auch auf Tuell- Filetgrund gearbeitet. Galons koennen in verschiedenen Breiten als Besatz gearbeitet werden.

Koeper (engl. Twill)
Sammelbegriff fuer alle koeperbindigen Gewebe, die man an dem auffallenden Diagonalgrat erkennt. Es handelt sich bei diesem Gewebe um die Grundbindungsart mit flottierenden Faeden, wobei die schraeg nebeneinander angeortneten Bindungspunkte den diagonal verlaufenden Grat bilden. Man unterscheidet ein- und gleichseitige, schmale und breite, Ein- und Mehrgratkoeper. Alle einseitigen Koeper koennen Kett- oder Schusskoeper sein.

Konfektionsgrößen
siehe INCH und Groeßenvergleich

Kreuzkoeper (engl. Broken Twill)
Eine kraeftige Baumwollware in Kettkreuzkoeperbindung hergestellt. Das Gewebe hat eine enorme Schiebefestigkeit und zeichnet sich durch einen besonders vollen Griff aus. Krumpfen Vorwegnahme des Einlaufens von Textilien. Siehe Shrink

Kulierware
(Franz.) Wirkware.

L

Label
Englisch = Schutzmarke. Deshalb aus dem englischen eingedeutschte alternative Bezeichnung für das Wort Marke.

Lambswool
Weicher, sehr feiner aber wenig feste Wolle von der Erstschur des Lammes.

Laminat
Beschichtete, schaumstoffkaschierte Stoffe, die nicht durch Kleber sondern durch Schaumstoffe verbunden (kaschiert) werden.

Latex
Milchsaft der aus Tropenpflanzen gewonnen und dem die darin enthaltene Kautschuksubstanz durch Trocknen entzogen wird. Kautschuk bildet das Ausgangsmaterial für für Gummifaeden und Gummi.

Leather Tag
Ist Bestandteil einer Markenjeans und wird bei hochwertigen Jeans als Etikett auf der Rueckseite am Bund befestigt. Dabei kann der Guertel durchgezogen werden. Stellt in der Regel das Markezeichen dar, das in früheren Zeiten auf dem Lederetikett eingebrannt wurde.

Leder
Haut von Tieren. Wird durch unterschiedliche Gerbverfahren dauerhaft haltbar und fuer die Konfektion verwertbar gemacht. Die natuerliche Faeulnisbildung tritt nicht auf.

Left Hand
Bezeichnung die die Diagonale des Denim- Gewebes angibt, hier verlaeuft sie von rechts unten nach links oben. Dies verleiht dem Denim nach dem Waschen einen sehr weichen Griff. Left Hand- Denim ist jedoch aufwendiger zu produzieren.

Leibhoehe
Schnitttechnisch: Maß vom Schritt bis zur Taille. Die Leibhoehe kann einerseits von funktionalen Aspekten abhaengen – großer Bauchumfang macht z.B. Hosen mit niedriger Leibhoehe interessant. Andererseits wird sie vom aktuellen Modetrend (Siebziger- Jahre- Stil) bestimmt.

Leinen
Aus dem Stengelbast des Lein (auch Flachs genannt) gewonnene Faser mit einem noppigen Gewebe. Hohe Festigkeit, besonders in nassem Zustand.

Leinwandbindung
(Baumwolle, Leinen) oder auch Tuchbindung, ist die einfachste Fadenverflechtung. Die Fadenverkreuzungen wechseln von Faden zu Faden. Beispiele sind Popeline und Batist.

Lengths
Die Längen (lengths) von Jeans werden vom Schritt bis zum Saum an der Innennaht genommen. Die Normalmaße reichen von 20 Inches bis 38 Inches.

Lifestyle
(Engl.) Lebensstil. Drückt auch das Lebensgefühl aus.

Lochstickerei (Broderie Anglaise)
Bei dieser Art von Stickerei bilden Lochmotive den gewünschten Mustereffekt. Zunächst wird ein rohes Grundgewebe (hier feinfaediger Batist in L1/1 Bindung) in eine Großstickmaschine eingespannt. Danach werden mit Rohzwirn die Lochkonturen eingestickt, dann mit Bohrern gebohrt und anschließend mit einem festen Stich (Plattstich) umstickt bzw. eingefasst. Erst durch Gasieren (Abbrennen von abstehenden Faserhärchen) wird die gestickte Ufassung sauber und glatt.

Logo
Bild- Schriftzeichen einer Marke. Ist warenzeichenrechtlich geschützt, wenn auf den Namen ein hochgestelltes in einem Kreis eingeschlossenes `R´ folgt.

Logoprints
Drucke eines Markezeichens auf Bekleidungsartikeln, die zur Steigerung des Bekanntheitsgrades mal größer mal kleiner, auch in verschiedener Zahl und Häufung z.B. auf T-Shrts und Sweats oder bei Sporttrikots zu finden.

Loom
Webstuhl zur Herstellung von Stoffen siehe: Webstuhl.

Loose- Fit
Weite Passform der Jeans.

Lycra
Hochwertige Elastanfaser. Geschützter Name der Firma Du Pont. Lycra ist ein gummielastisches, verklebtes Endlosgarn – nicht verwechseln mit Stretch.

M

Mako
Sammelbegriff für hochwertige oberägyptische Baumwolle mit langen Fasern.

Mako-Einschuette (engl. Downproof Batiste)
Aus besonders feiner, gleichmaessiger, langstapeliger und gekaemmter Baumwolle. Besondere Ausruestung: feder- und daunendicht. Roh oder gefaerbt.

Makotuch
Sehr feine Gewebe in Leinwandbindung aus Mako- Baumwolle.

Mangeln
Walzen der Gewebe. Die Ware wird glatter und erhält leichten Glanz

Maschenware
Textilien (Wirkware oder auch Strickwaren), bei denen eine Fadenschleife in eine andere hineingeschlungen ist.

Matratzen-Drell (engl. Ticking)
Schwergewebe in Koeper- und besonders in Fischgratbindung, ebenso in Satin- oder Jacquardbindung, aus Baumwolle, Leinen oder Halbleinen.

Matratzendrell Jacquard (engl. Mattress Ticking)
Kraeftiges Jacquardgewebe auf 8-bindigem Atlasgrund aus Baumwolle mit licht- und saeureechter Faerbung als Ueberzug fuer Matratzen.

Melange
(Melierte Garne) Fasern verschiedener Färbung werden miteinander versponnen.

Merzerisieren
Veredelung von Baumwolle mittels Natronlauge

Military-Pant oder Battle Pant
Hosenform wie sie im Militaer- Bereich getragen wird. Typisch sind Ballontaschen an den Oberschenkelaußenseiten. Der Einsatz von Camouflage- Drucken verstaerkt die Military- Richtung.

Mill Wash
Veredelungsverfahren von Baumwollstoffen. Es ist das einzige Waschverfahren, bei dem der Stoff als Meterware vom Stoffhersteller vorgewaschen wird

Mikrofasern
Ultrafeine Chemiefasern, deren Herstellung schwierig und aufwendig ist. Die Fasern sind in der Regel aus Polyester oder Polyacryl. Die daraus hergestellten Gewebe haben wind- und wasserabweisende Eigenschaften. Kleidungsstücke aus Mikrofaser sind federleicht und weich.

Mischgewebe
Material aus zwei oder mehreren Faserfamilien. Man unterscheidet Mischungen aus Naturfasern, Mischungen aus Kunstfasern oder Mischungen aus Natur- und Kunstfasern. In der Regel definiert der Verwebdungszweck die Mischung.

Moleskin
Moleskin ist ein schweres Schussatlas-Gewebe. Dieser Baumwollstoff ist manchmal mit einem Unterschuss verstaerkt. Die linke Seite hat eine gerauhte bzw. geschmirgelte Decke im Charakter einer Wildlederimitation.

Mother Cotton
Qualitativ hochwertige Baumwolle, die nicht verarbeitet, sondern als Saatgut (Mutter) benutzt wird.

Mull (engl. Gauze)
Hochporoeses, leinwandbindiges Baumwollgewebe. Die Fadendicht ist mitunter so gering, dass die Summe von Kett- und Schussfaeden auf den qcm als Qualitaetszahl genuegt. Verwendung als Verbandsstoff, fuer Windeln sowie in Broché-Musterung als Punkt- und Tupfenmull fuer Vorhaenge.

Multicolor
Eine allgemeine Bezeichnung für die Verwendung von verschiedenen Garnen in Kette und Schuss oder melierten Garnen (Melange) bei Oberteilen. Dadurch wirken die Teile beim Betrachten einfarbig – siehe BICOLOR.

N

Naht
Einzelne Teile eines Bekleidungsstückes werden mit Fäden in den unterschiedlichsten Arten verbunden oder verziert.

Nappaleder
Glattleder, meist aus den Häuten vom Kalb , vom Rind oder auch von Ziegen.

Natural
Bezeichnung für einen Ring- Ring Denim mit natürlichen unebenen Kett- und Schussfäden.

Naturfasern
Sind alle Faserstoffe, die in der Natur vorkommen. Dies können tierische, pflanzliche oder mineralische Fasern sein.

N. E.
Ist im Denim- Bereich eine Abkürzung für `Number Englisch´ und gibt die Garnstärke an. Je kleiner die Nummer, desto docker das Garn zum Beispiel schwere Denims von 7,5 bis 12,0

Nessel (Rohnessel) (engl. Greycloth)
Sammelbegriff für leinwandbindige Gewebe direkt vom Webstuhl aus einfachen Baumwollgarnen, bei verschiedener Feinheit und Fadendichte. Grundware eignet sich zum Bleichen, Faerben und Bedrucken. Die drei Grundqualitaeten in aufsteigender Feinheit des Gewebeaufbaus sind: *Cretonne *Renforcé *Calico (Kattun)

Nicky-Pluesch (Plush/Velour)
Ist geschorener Henkelplüsch. – Die Rohware wurde in der Ausruestung einen Scherprozess unterworfen, dabei werden die Henkel (Schlingen) aufgeschnitten, wodurch ein samtartiges Bild entsteht. Die Ware hat die Elastizitaet des Jerseys.

Nieten
Ursprünglich funktionelle Metallteile (Ösen, Druckknöpfe), heute zierendes Beiwerk insbesondere an Jeans.

Nietenhose
Deutscher Ausdruck für Jeans in den 50er und 60er Jahren.

Nubuk
Feine Leichtleder mit samtiger Oberfläche. Das Leder wird auf der Narbenseite geschliffen.

Nylon
Gattungsbegriff für eine haltbare synthetische Textilfaser (Chemiefaser), die in einem Schmelzspinnverfahren hergestellt wird. Nylonfasern sind in hohem Grade reiß- und scheuerfest.

O

Oekologie
Schon bei der Auswahl von Baumwolle achtet man verstärkt auf pestizidarmen Anbau. Pestizide werden hauptsächlich zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Zu hohe Rückstände lassen sich noch in fertiger Bekleidung nachweisen. Bei Produktion und Ausrüstung von Bekleidung wurden früher bedenkenlos Chemikalien wie Formaldehyde, Chlor und Kunstharze eingesetzt. Heute geht man verantwortungsbewusster damit um. Man setzt Alternativverfahren ein oder hält den Einsatz von Chemie unter der Unbedenklichkeitsgrenze.

Oeko-Tex Standard 100
Immer öfter entspricht Bekleidung dem von unabhängigen Forschungsinstituten entwickelten international festgesetzten Öko-Tex-Standart. Er bietet Gewähr für ökologische Verträglichkeit. Nach den Richtlinien des Öko-Tex Standards 100 darf der Anteil von Formaldehyd, Pestiziden und Schwermetallen bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten. Darüber hinaus werden der pH-Wert, die Schweiß- und Wasserechtheit ermittelt. Mit Einführung des Öko-Tex Standard 100 im Jahr 1992 gelang es erstmals, eine gemeinsame Sprache für die Bewertung von möglichen Problemstoffen entlang der textilen Kette zu schaffen. Spezielle gesetzliche Vorgaben bilden die Basis für den Kriterienkatalog. Zusätzlich wird das Gefahrenpotenzial von textilen Problemstoffen wissenschaftlich beurteilt. Mit der Umsetzung des Kriterienkatalogs in die textile Produktion wird ein weltweites Sicherheitsniveau erzielt. Kriterien und Grenzwerte sind international standardisiert und werden regelmäßig weiterentwickelt. Damit steht eine umfassende Definition für humanökologisch optimierte Textilien zur Verfügung. Heute setzen über 5.000 Textil- und Bekleidungshersteller in über 75 Ländern das Öko-Tex System zur Qualitätsverbesserung ein. Mehr als 30.000 Zertifikate für Millionen von Einzelprodukten wurden bisher ausgestellt. Detaillierte Informationen zum Öko-Tex Standard 100 und eine Referenzliste finden Sie unter www.oeko-tex.com.

Oeko-Tex Standard 1000
Herausgeber des Öko-Tex Standards 1000 sind renommierte, unabhängige Textilprüfinstitute, die sich unter dem Namen "Öko-Tex International – Prüfgemeinschaft umweltfreundliche Textilien" zusammengeschlossen haben. Sitz der Gemeinschaft ist Zürich.

Der Öko-Tex Standard 1000 ist ein Prüf-, Auditierungs- und Zertifizierungssystem für umweltfreundliche Betriebsstätten. Der Standard hat den Anspruch, objektive Aussagen über das Ausmaß des erreichten Umweltschutzes an einem Produktionsstandort eines Unternehmens zu treffen. Für eine Zertifizierung nach Öko-Tex Standard 1000 müssen die Unternehmen festgelegte Kriterien bezüglich ihres umweltverträglichen Herstellungsprozesses erfüllen und den Nachweis erbringen, dass mindestens 30 % der Gesamtproduktion bereits nach Öko-Tex Standard 100 zertifiziert sind.

Oeko-Tex Standard 100plus
Ist ein Unternehmen nach Öko-Tex Standard 1000 zertifiziert und besitzen seine Produkte bereits die Zertifzierung nach Öko-Tex Standard 100, so kann unter gewissen Bedingungen für diese Produkte der Öko-Tex Standard 100plus erzielt werden.

Voraussetzung für den Öko-Tex Standard 100plus ist der Nachweis, dass die gesamte Produktionskette, das heißt sämtliche an der Herstellung eines bestimmten Produkts beteiligten Betriebe, den Anforderungen des Öko-Tex Standard 1000 lückenlos entsprechen. In seiner Gesamtheit betrachtet, unterstützt der Öko-Tex Standard 100plus den Aufbau und die Pflege von verlässlichen Kooperationen innerhalb der textilen Produktionskette.

Unternehmen, die ihre Produkte nach dem Öko-Tex Standard
100plus zertifizieren lassen, können dem Verbraucher verdeutlichen, dass es sich dabei um ein humanökologisch einwandfreies Textil handelt, welches ausschließlich in umweltbewusst arbeitenden Betrieben hergestellt wurde. Mit der Verwendung des Labels am Produkt wird diese Umweltleistung auch nach außen dokumentiert.

O. E.
siehe Open- End.

Oldblue Washed
Die Jeans erhält durch die Beigabe umweltschonender Mittel beim Stone- Waschgang einen Gelbstich

One- Wash
Die Jeans wird ohne chemische Zusätze einmal gewaschen, die Farbe ist daher meist tief dunkelblau. Bei dieser Waschart läuft sie um eine vorausberechnete Größe ein – siehe auch Kapitel: Die Veredelung.

Open- End
Abkürzung = O.E. – ein Spinnverfahren auf Rotorspinnmaschinen. Das Verfahren ist heute Standard

Optische Aufheller
Eine farblose, fluoreszierende Substanz, mit der der gelbliche Faserstoff einer Chemiefaser überzogen wird. Er wirkt dadurch für das menschliche Auge weißer.

Organdy
Feinstes Baumwollgewebe, leinwandbindig. Durch besondere Ausruestung permanent steif, transparent, wird gefaerbt, bedruckt und bestickt angeboten.

Originals
Marken oder Artikel einer Marke, die Geschichte machten und den Modemarkt entscheidend beeinflussten. Beispiele in der Jeanswear: Levi`s 501, Lee- Rider- Jacket, Wrangler 13 MWZ.

Ounce
Die Gewichtsbezeichnung „ounce per square yard“ kommt von den amerikanischen Webereien. Die Gewichte der Denimgewebe werden nach dem Web- und Ausruestungsprozess festgestellt. 1 ounce (o.z.) = 28,35 Gramm 1 yard (yd) = 0,9144 Meter 1 square yard = 0,8361 m² Eine Jeans mit dem ueblichen Gewicht von 14,5 oz wiegt bei einem Verbrauch von 1,25 m Stoff mit Zutaten bzw. Ausruestung ungefaehr ein Kilo. Die hohe Strapazierfaehigkeit des Denimgewebes wird durch die einzigartigen Gewichte mit der entsprechend hohen Fadendichte erreicht. Beispiele der Gewichte bei einer Stoffbreite von 1,50 m:

Outdoor- Bekleidung
Bezeichnung für bequeme und nützliche Freizeitbekleidung. Im engeren Sinne Schutzbekleidung gegen Wind, Kälte, Regen (Outdoor = draußen).

Outfit
Komplettes Bekleidungs- Set, das für einen speziellen Zweck oder zu besonderen Anlässen getragen wird. Outfits dienen auch zur Klassifizierung bestimmter Zielgruppen in der Werbung. Im Bekleidungsmark ist die zielgruppenspezifische Präsentation von Outfits wichtig.

Outseam
Bezeichnet die Außennaht des Hosenbeines.

Overall
Ursprüngliche Arbeitsbekleidung. Weiter, ungeteilter Schutzanzug oder Latzhose, die die Kleidung vor Schmutz schützt. Der Overall ist je nach Trend auch als Fashion- Outfit zu finden.

Overdeying
Sammelbezeichnung für ein Überfärbeverfahren.

Overdyed Denim
Blue Denim, der als Ballenware vor der Verarbeitung zum Bekleidungsstück überfärbt wird. Aternative zur Stückfärbung einer Hose aus Blue Denim.

Overdyes
Bezeichnung für bereits gewaschene Jeans, die danach noch einmal überfärbt werden.

Overshirt
Hemd das typischerweise über einer Hose getragen wird.

Oversize
Beschreibung für einen Artikel, der etwas breiter (oversized) geschnitten ist. Klassisches Beispiel: Baggy- Hosen.

Overtwisted Denim
Spezieller Denim gewebt aus Garnen, deren Fasern beim Verzwirnen besonders stark gedreht wurden. Die Spannung der Fäden erzeugt ein unruhiges, leicht gekräuseltes Gewebebild

Oxford
Zwei- und mehrfarbig gewebter, poroeser Baumwoll- Hemdenstoff. Meist ist die Kette farbig und der Schuss weiss. In der Regel in Leinwandbindung, vereinzelt wird er auch in Panama- oder Koeperbindung angeboten.

o.z.
Ounce (o.z.) per square yard. Eine Unze entspricht 28,35 Gramm, ein Square Yard bezeichnet 0,863 Quadratmeter

P

Panama
Mehrfaedige Leinwandbindung, meit 2/2 oder 3/3, poroeses Gewebe in Wuerfel (Panama) Bindung. Gebleicht, gefaerbt und besonders oft appretiert.

Paperbag Waist
Überweiter Taillenbund einer Jeans, der mit dem Gürtel so festgezurrt wird, dass er wie eine gebundene Papiertüte (paper bag) wirkt.

Parka
Dem Military- Look entlehnte sportliche, lange Jacke mit Tunneldurchzug in der Taille – Uniform der 68er Generation.

Paspel
Wulstiges Band, das zur Verzierung von Kanten und Nähten verwendet wird; oft kontrastfarbig.

Paspeltaschen
Tasche, die so in ein Kleidungsstück eingearbeitet ist, dass ihr Eingriff zwischen zwei Paspeln liegt – siehe Chinos.

Passform
Bezeichnet den Sitz eines Kleidungsstückes. Ist in erster Linie von der Schnittführung, aber auch vom Material abhängig

Patente und Schutzrechtsfragen
In dieser Liste finden Sie eine umfassende Zusammenstellung von Adressen zur Informationsbeschaffung. Weitere Auskünfte erteilen Ihnen auch gerne die Berater der IHK für Oberfranken mit.

Perlon
Eingetragenes Warenzeichen für eine Chemiefaser (Polyamidfaser) zur Herstellung von Textilien. Wie Nylon hochgradig reiß- und scheuerfest.

Pfeffer + Salz
Schwarz- weiß bzw. grau- weiße Musterung, die oft bei Wollstoffen für Kostüme und Anzügen auftaucht (Tweed). Entsteht durch unterschiedliche Farben der Kett- und Schussfäden – siehe auch Black Denim.

Pflegekennzeichnung
Im Gegensatz zur Textilkennzeichnung freiwillige Kennzeichnung von Textilien und Bekleidung mit international vereinbarten Symbolen. Dient als Hilfe für die richtige Behandlung der gekennzeichneten Ware für Verkäufer, Verbraucher und Reinigung.

Pigments
Farbstoff, der auf der Oberfläche des Materials bleibt und daher beim Waschen schneller ausbleicht.

Pilotenjacke
Sehr sportliche Jacke aus glatten Materialien oder Leder, das der Fliegerkleidung entlehnt ist. Kennzeichen: Über die Vorderfront quer verlaufender Reißverschluss.

Pilots
Sind sogenannte Fliegerhosen mit Seitentaschen.

Pinto Wash Denim
Gilt als erster bleached Denim. Zufallstreffer des Herstellers Cone Mills, USA, der nach einem Hurricane- Schaden seine nasse Ware entfärbte.

Piqué
Auch Pikée; Gewebe mit einer Tuchbindung auf der Warenoberseite und flottierender Steppkette auf der Unterseite. Klassisches Material für Polo- Shirts.

Piqué
Reliefartig gemustertes Profilgewebe. Der echte Piqué wird mit Steppkette und Fuellschuss gearbeitet, hat also zwei Kett- und zwei Schusssysteme, wobei die Fuell- und Figurenschuesse aus dickem, oft dochtartigem Material bestehen. Die ausgepraegte Reliefwirkung des Musterbildes wird durch die straff gespannte Steppkette hervorgerufen.

Placed
Bewusst platziertes Sandstrahlen an Gesäß, Knien, Taschen, um einen natürlich wirkenden Abnutzungseffekt zu erzielen.

Plüsch
Unterschiedliche Bedeutung: 1- Kettsamt mit einer Florhöhe von 4mm und mehr. 2- Strickware oder Wirkware mit kleinen Schleifen auf der Rückseite

Pocket Stiching
Steppdekors auf den rückwärtigen Jeanstaschen. Sind zum Teil Bestandteil des Markenzeichens und daher gesetzlich geschützt.

Polohemd
Shirt mit halber Knopfleiste, die in einen Auslegekragen übergeht.

Polyamid
Durch Erhitzen unter Druck hergestellte molekulare Stoffe. Die Kennzeichnung erfolgt mit Hilfe von Ziffern z.B. Polyamid 6 als Rohstoff zur Herstellung von chemischen Fasern. Bekannte Handelsnamen sind u.a. Nylon und Perlon.

Polyesterfasern
Eine Sammelbezeichnung für Chemiefasern, die im Schmelzverfahren aus Polyestern (hochmolekulare Stoffe) hergestellt werden. Sie sind beständig gegen Säuren, besitzen eine große Reißfestigkeit und hohe Elastizität. Bekannte Handelsnamen sind u.a. Diolen und Trevira.

Popeline
Gewebe in Leinwandbindung mit sehr dicht eingestellter Kette, was die charakteristischen Querrippen hervorruft. Bei den Baumwollpopelinen sind zu unterscheiden: · Zwirn-Popeline: Kette Zwirn, Schuss Einfachgarn · Vollpopeline: Kette und Schuss Zwirn. Auf der rechten Seite ist der Warenausfall etwas glaenzender. · Imitat-Popeline: Kett/Schussverhaeltnis 1:1, Rippigkeit wird durch entsprechend dicken Schuss erreicht. Ware wird gefaerbt und bedruckt. Fuer verschiedene Einsatzgebiete auch sanforisiert und impraegniert.

POS
Abkürzung für `Point of Sale´ (dt.: Verkaufspunkt). Im Fachjargon der Produzenten die Bezeichnung für die Orte, an denen ihre Produkte verkauft werden.

Praegeseersucker Tutorette (engl. Embossed Seersucker)
Es handelt sich hier um einen Ausruestungscrêpe. Die mustermaessig reliefierte Oberflaechenverformung, die in jeder Dessineirung gemacht werden kann, wird ueber einen Muldenpraegekalander erzielt. In Verbindung mit Kunstharzveredelung wird die Stauchpraegung permanent gemacht.

Premiere Vision
Wegweisende Stoffmesse, die jeweils im März und Oktober in Paris stattfindet.

Pre- Shrunk
Antwort der Jeansbranche auf das Levi`s Konzept ´Shrink to Fit`. Pre- Shrunk oder sanforized Jeans laufen beim Waschen nur noch wenig ein.

Prêt à Porter
Im Gegensatz zur `Couture´ eine tragbarere Form der Mode. Der Begriff wurde in Paris geprägt, wo es eine messeähnliche Veranstaltung mit vielen Modeschauen gleichen Namens gibt. Inzwischen hat jeder namhafte Couture- Designer auch eine etwas kommerziellere Prêt á Porter- Linie.

Pre- Washed
Wie Mill- washed den echtfarbigen Jeansstoffen vorbehaltene Bezeichnung: Stoffe werden vor ihrer Verarbeitung zum Kleidungsstück gewaschen, dient lediglich dazu, die Stoffe einlauffest und etwas weicher zu machen.

Pullover
Gewirktes oder gestricktes Oberbekleidungsstück mit langen oder kurzen Ärmeln.

Q

Quarter Dip
Verkürzter Färbeprozess, vornehmlich für Chambray und leichte Denim Qualitäten. Die Anzahl der Färbebäder wird auf zwei bis vier reduziert (statt der üblichen acht bis zehn) um hellere Farbtöne zu erzielen.

Querrips
Stoffe mit deutlicher Rippenbildung im Schuss. Die Schussfäden werden durch die hohe Kettdichte völlig verdeckt.

R

Raschelplain (Raschel)
Die Raschelmaschine bietet durch Einsatz von mehren Legemaschinen fast unbegrenzte Musterungsmoeglichkeiten und das verhaeltnismaeßig preiswert. Das hier gezeigte Muster ist ein Kettenmuster. Eine voll eingezogene Legemaschine arbeitet den Grund, durch eine weitere Legemaschine wird mustermaessig ein Schuß eingetragen, der die seitliche Verbindung der Maschenstaebchen herstellt.

Rauhen
Behandeln von Gewebeoberflächen mit kratzenden Werkzeugen, die durch Herauslösen von Einzelfasern aus dem Gewebeverband eine deutliche Flaumdecke erhalten

Raw Denim
Authentischer Denim der durch seine unbehandelte Oberfläche einen leichten Graustich hat und einen steifen Griff aufweist. Ehemals das Material der Ur- Jeans, taucht er in jüngerer Zeit im modischen Bereich auf Recycled Gilt gleichermaßen für Second Hand als auch für neue Jeans, die vor dem Verkauf an den Kunden aufbereitet, also zum Beispiel – wie in den 70ern – mit Nieten und Strass verziert wurden.

Red- Indigo
Synthetischer Farbstoff in einem helleren Blauton. Er wurde ursprünglich als Alternative zum echten Indigo benutzt, als natürlicher Farbstoff knapp war.

Renforcé
Mittelfeine Baumwollqualitaet (Rohnessel), feiner als Cretonne. Wird roh, gebleicht, gefaerbt und bedruckt angeboten. Retro Bezeichnung für einen Modestil, der vergangene Zeiten zitiert. Kann genau so gut die 20er Jahre wie auch die 30er oder die 40erJahre meinen. Etwa gleichbedeutend wie nostalgisch.

Revers Denim
Jeans, die aus einem linksseitig verarbeiteten Denim gefertigt sind

Right- Hand
Originalstruktur von Denim- Geweben, bei der die Köperdiagonale nach rechts verläuft. Im Gegensatz: Left Hand

Ring- Denim
Traditionelles Denimgewebe mit unebenem Warenbild und weichem Griff, das in den 80ern und 90ern wieder gefragt war. Besonderheit: Der Schuss ist aus Ring- Spun- Garn.

Ring- Ring
Bedeutet im Fachjargon, dass Schuss und Kette aus Ring- Spun- Garn sind. Griff noch weicher als der von Ring Denim.

Ring- Spun
Garnherstellungsverfahren, bei dem zum Spinnen ein Ring verwendet wird. Im Gegensatz zum weniger aufwendigen Open End Verfahren, entsteht hier ein unregelmäßigeres Garn, das charakteristisch für Denim ist.

Rinsed
Bezeichnung für einen Denim der statt gewaschen lediglich gespült wurde und daher eine sehr dunkle Farbe behält

Rippware
Feine, elastische Kulierware mit Rippenstruktur. Feinripp ist ein Klassiker für Unterwäsche und T- Shirts.

Rips
Gewebe, die durch unterschiedlich starke Garne oder durch Ripsbindung in Kett- oder Schussrichtung mehr oder weniger ausgeprägte Rippen zeigen.

Röhrenhose
Schlank und gerade fallende enge Hose. Enger als die Zigarettenhose.

Röhrleshosen
Historische Bezeichnung von 1949 für einen Vorläufer der ersten Mustang- Jeans. Sie wurden aus deutschem Monteursköper gefertigt und saßen sehr eng, wodurch ihr Name geprägt wurde.

Rope Dying
Garn- Färbetechnik für Indigo- Denim, bei der die Garne zu Strängen gebündelt in das Indigo- Farbbad getaucht werden

S

Saddel Stitch
Absteppung, die einer handgearbeiteten Schusternaht nahe kommt. Verleiht der Jeans einen nostalgischen Look.

Safety Stitch
Zusätzliche Steppnaht, die strapazierte Stellen sichert.

Saltwater Denim
Denim, der mit natriumhaltiger Lösung, die einen verstärkten Abnutzungseffekt erzielt, behandelt wurde.

Samt
Gewebe mit einem Flor, der das Grundgewebe etwa 2-3 mm überragt. Bei höherem Flor spricht man von Plüsch. Unterschieden werden Kett. Und Schusssamte. Schusssamte werden als glatter Samt (Velvet) und als Rippen oder Kordsamt mit schmalen oder breiten Rippen hergestellt.

Sandblasting
Denim- Behandlung. Beim Sandstrahlen wird ganzflächig oder platziert Farbe abgetragen.

Sand Washed
Verfeinertes Stone- Washed Verfahren, jedoch mit kleineren, ganz runden Bimssteinen. Effekt ist ein voller, weicher Griff

Sanfor
Verfahren zur Anti- Krumpf- Ausrüstung. Auf einer Spezialmaschine wird unter dem Einfluss feuchter Hitze eine Breiten- und Längenkrumpfung erzwungen. Nach der Ausrüstung mit dem Sanfor- Verfahren hat das Gewebe eine Einlauftoleranz von einem Prozent.

Sanfor- Set
Kombination des Sanfor- Verfahrens mit dem Ammoniak- Verfahren. Ziele: Die Materialien werden vollkommen und dauerhaft entspannt, der Glanz wird erhöht, die Reiß- und Scheuerfestigkeit wird verbessert.

Satin
In der Gruppe der Atlasbindungen einzuordnen. Im Gegensatz zum Schusssatin beherrscht hier die Kette das Bild der Warenoberflaeche. In beiden Faellen ist das Bild der rechten und linken Warenseite seht unterschiedlich. Kleinster Bindungsrapport: 5 Faeden (Atlas 4/1). Kennzeichnend ist die strukturlose, glatte, geschossenen Oberflaeche mit starkem Glanz.

Savile Row
Straße in London; gilt als das Zentrum der feinen Herrenschneiderei.

Scheuerfestigkeit
Widerstand von Textilien gegen das Abreiben durch Scheuern. Die Scheuerfestigkeit ist neben der Reißfestigkeit der wichtigste Verschleißwiderstand bei Textilien.

Schlag
Als Schlag wird das Bein einer nach unten ausgestellten Hose bezeichnet (Schlaghose). Besonders in den 70er Jahren modern, Revival in den späten 90ern.

Schlichten
Kettfäden werden mit Stärke oder Leim oder einer der Faser ähnlichen Chemikalie behandelt, um die Festigkeit der während des Webens stark beanspruchten Fäden zu erhöhen

Schmirgeln
Unterschiedliche Bedeutung: 1- Leichtes Anrauhen von Gewebe (z.B. geschmirgelte Baumwolle ), 2- Bezeichnung für die Beseitigung von Schalenresten aus Baumwolle durch mechanische Bearbeitung

Schuhgroeßen
siehe Groeßenvergleich

Schurwolle
Bezeichnung für die am lebenden Tier geschorene Wolle.

Schussgarn
Fäden, die im Gewebe quer verlaufen

Schussköper
Köperbindung mit Schusseffekten, besonders beliebt für Rauhwaren. Beipiele: Twill, Serge oder Broken Twill.

Scrubbed Denim
Hat eine besonders starke Rauhung, die das Gewebebild fast unsichtbar macht.

Second Hand
Jeans aus zweiter Hand. Ob aus Gründen der Knappheit oder wegen des Kultes: Second Hand Jeans werden schon seit den 60er Jahren verkauft. Ob auf Trödelmärkten oder in Modeboutiquen: Alter, Zustand und Originalität bestimmen den Preis.

Seersucker
Gewebe mit zeilenweisen oder durchlaufenden, borkigen Effekten heissen Seersucker, ein aus dem Altpersischen stammender Ausdruck: sir o sakar (Milch + Honig). Echter Seersucker erhaelt seine blasenartige Aufwerfung durch straff und lose gespannte Kettfaeden. Um diese differenzierte Spannung erzeugen zu koennen sind zwei Kettbaeume erforderlich. Bei der Abnahme vom Webstuhl schrumpfen die stark gespannten Kettfaeden, die losen Kettfaeden geben die blasenartige Aufwerfung. Diese borkige Wirkung ist permanent. Seersucker wird gebleicht, gefaerbt und buntgewebt angeboten.

Selvage(= Webkante)
Farbige Webkante, die als Zeichen der Originalität auf der Innenseite des Hosenbeins sichtbar werden. Die Großen des Jeansbiz wählten für ihre Webkanten- Fäden verschiedene Farben: Rot für Levi`s, Grün für Lee, Gelb für Wrangler.

Sengen
Entfernen von abstehenden Faserhärchen von Garnen oder Geweben durch Abbrennen- siehe Finisching.

Serge de Nîmes
Derber indigoblauer Köper, ursprünglich produziert im südfranzösischen Nîmes. Aus dem Begriff `de Nîmes´ wurde in der Umgangssprache der Ausdruck `Denim´.

Shirt
(Engl.: Hemd) – In der Jeanswear alle Oberteile vom T- Shirt bis zum Sweat- Shirt, die - eng oder weit - drunter oder drüber - getragen werden.

Shorts
Bezeichnung für kurze Hosen.

Shorttalls
Overalls mit bis zur Shortlänge abgeschnittenen Beinen.

Shotgun Denim
Mit Schüssen durchlöcherter oder manchmal nur gewaschener Denim mit kleinen Löchern im extrem behandelten Gewebe.

Shrink to Fit
Schrumpeln bis sie passt. Steif und dunkel waren die Urjeans, die erst nach der ersten Wäsche die passende Größe und Farbe annahmen. In den 70ern boten einige Hersteller wieder `Shrink to Fit´ für alle Liebhaber von Originals an, die nach der ersten Wäsche hauteng sitzen sollten. Für optimale Passform galt: Mit der Jeans ab in die Badewanne!

Single Jersey (einflächige Kulierware)
Ist von der Technik des Handstrickens abgeleitet, alle Maschen einer Reihe sind aus ein und dem selbe Faden gearbeitet. Kennzeichen: eine Seite zeigt nur rechte und die andere Seite nur linke Maschen.

Sizes
(= Größen) – Die Sizes einer Jeans werden in INCHES angegeben. Ausschlaggebend dafür ist die Taillenweite. Das handelsübliche Spektrum reicht von 26 bis 36.

Sky Blue/ Stone Bleached
Dem Stone- Waschgang wird Bleichmittel (z.B. Chlor) zugesetzt, die Lösung anschließend wieder neutralisiert. Effekt ist ein sehr heller Blauton.

Slacks
Eine gerade geschnittene Hose mit einer Bundfalte und schraegen Taschen aus Baumwolle bezeichnet man als Slack.

Slashing
Webvorbereitung des gefärbten Garns. Fäden werden in eine Lösung aus Wachs und Stärke gegeben, um sie robuster und gleitfähiger zu machen.

Slash- Pocket
Steil, fast senkrecht eingeschnittene Eingriff- Tasche an Jeans und Chinos.

Slim- Fit
Engere Passform einer Jeans – siehe auch Kapitel: Die Formen.

Sneakers
Turnschuhe, die besonders in Skaterkreisen getragen werden. Um die richtigen Sneakers wird ein regelrechter Kult getrieben.

Spinnen
Bezeichnung für die Herstellung von Fäden Garnen (Gespinsten), aus natürlichen oder synthetischen Textilfasern auf mechanischem Weg. Die Einzelfasern werden zunächst auseinandergezogen und dann miteinander verdrillt. Die verwendeten Spinnverfahren hängen von den Eigenschaften der zu verarbeiteten Textilfasern ab (Feinheit, Länge, Struktur, Faserart). Spinnen ist ebenso die Bezeichnung für die Herstellung von Chemie- Fasern auf chemische- physikalischem Weg.

Spinnfärbung
Zusatz der Farbe zur Spinnflüssigkeit bei der Herstellung synthetischer Faserstoffe. Die so entstandenen Fasern weisen eine besonders hohe Farbechtheit auf

Spitzen- Galon (Leavers Lace)
Feine, zarte Kopie der echten Valenciene- Spitze, auf der Webspitzenmaschine taeuschend nachgeahmt. Stickereibaender in dieser Form nennt man Galons.

Sportswear
Sammelbegriff für lässig- sportliche Bekleidung. Nicht zu verwechseln mit Active- Wear, der Spezialbekleidung für aktive Sportler.

Stapelgarn
Besteht aus einer Anzahl von Einzelfasern, die üblicherweise durch Drehung zusammengefasst werden.

Station Pant
Einfache Hosen mit schrägen Seitentaschen sowie einer Tasche hinten typischer Weise in Polyester oder Poly/Cotton aufgemacht. Kleidung der Tankwarte oder Boten.

Stecktasche
Waagerechte oder nur leicht schrägliegende Tasche an Herrenmänteln, Hosen sowie an Sakkos.

Steghose
Enganliegende, elastische Hose mit Steg, der unter dem Fuß verläuft. Sie wurde der Skihose der 50er Jahre nachempfunden.

Stoff
Allgemeinbezeichnung für alle textilen Flächengebilde mit einer gewissen Dichte, ohne Rücksicht auf die Art der Herstellung.

Stitching
Steppnähte. Ein charakteristisches Jeanswear- Detail, bei dem die Nähte meist in kontrastierendem Gelb sichtbar aufgesteppt werden (an Säumen, Taschen, Bund und Verschluss).

Stone- Washed
Klassisches Waschverfahren für Denim, das der Jeans das Aussehen einer getragenen Hose gibt.

Straight Fit
Gerade, klassische Jeanspassform

Streetwear
Straßenmode, die aus der New Yorker Bronx kommend, den jungen Markt eroberte. Ursprünglich die Mode der Rapper und Hip- Hopper ist sie gekennzeichnet durch oversized Baggies und Shirts, dicke Steppjacken und fette Basketball- Boots. Wird inzwischen auch auf Mode der Skater, Streetballer u.s.w. angewendet.

Stretch
Stoff, dem ein elastisches Garn beigemischt wurde, um ihm eine gewisse Dehnbarkeit und Elastizität zu verleihen. Elastische Garne entstehen zum Beispiel durch das Texturieren von Synthetik- Filamenten.

Stretch- Cord
Dauerhaft elastischer Cordstoff.

Stretch- Denim
Dauerhaft elastischer Denim, der entweder Helanca oder Elasthan enthält.

Strickware
Alle für Oberbekleidung verwendbaren Maschenwaren.

Stückfärbung
Färbung fertiger Gewebebahnen oder Maschenwaren, unkomplizierteste Färbemethode. Färbungen sind jedoch weniger gleichmäßig und echt als bei Flockenfärbung, Garnfärbung oder Strangfärbung.

Style
Bedeutet eigentliche Stil wird aber auch im Zusammenhang mit der Machart, also dem Modell eines Kleidungsstücks benutzt.

Summerdarks
Sommerlich- leichte Gewebe in warmen, dunklen Farben.

Super Dark
Extra- dunkler Indigo- Ton, der durch Doppelfärbetechnik erzielt wird.

Super Stonewash
Verlängertes Stonwashing das über sechs Stunden dauern kann

Sweater
Grob gestrickter Wollpulli mit Rollkragen und langem Arm, meist aus innen gerauhtem Baumwolltrikot.

Synthesefasern
Chemiefasern aus Polymeren, die durch Polyaddition, Polykondensation oder Polymerisation entstanden sind. Verbreitete Formen sind: Polyamid, Polyester, Polyacryl.

Synthetics
Kurzbezeichnung für Synthesefasern.

T

Tactel
Endlosfasern auf Basis von Feinst- Filamenten. Faser saugt kein Wasser auf, ist ungewöhnlich reiß- und scheuerfest, gut zu färben, formstabil und pflegeleicht.

Tapered
Jeans, deren Beine sich zum Knöchel hin verengen. Siehe Comfort Fit

Tencel
Wie Viskose aus Zellulose gewonnene Spinnfaser. Eingetragenes Warenzeichen der Firma Courtaulds/GB.

Tenside
Bestandteile von Waschmitteln, die die Oberflächenspannung von Wasser herabsetzten und helfen, den Schmutz aus den Fasern herauszulösen.

Textilien
Gem. DIN 60.000 ein Sammelbegriff für textile Faserstoffe.

Textilmarkt
Zahlen aus dem Jahr 1966: Der Pro- Kopf- Verbrauch für Textilien in Deutschland betrug 1.484 DM – der Gesamtumsatz im Handel 121,1 Milliarden DM.

Tex- Mex
Abkürzung für Texanisch- Mexikanisch angehauchte Jeanswear. Besonders in den 80er Jahren wurden folkloristische südamerikanische Einflüsse auf die Mode spürbar.

Thermo- Denim
Auch Double- Denim, bei dem ein leichtes Gewebe auf den Denim geklebt wird. Beim Waschen löst sich der Klebstoff ab, so dass die gefertigten Teile wie gefüttert aussehen.

Tie- Dye
Eine Bleich- oder Färbetechnik, bei der Gewebe oder gefertigte Teile zunächst dicht gefaltet und dann in Abständen mit Gummibändern abgebunden werden. Die beim anschließenden Färbebad entstehenden Muster wirken wie gebatikt.

Transferdruck
Auch Umdruckverfahren. Sammelbezeichnung für alle Druckverfahren, bei denen zunächst ein Papierband oder ein anderer druckträger bedruckt wird und die Musterung dann auf dem Kalander durch Gegenpressen auf den Stoff übertragen wird.

Trevira
Eingetragenes Markenzeichen für die Polyester- Spinnfasern und –Filamente von Hoechst.

Troyer
Ein patentgestrickter Pullover im Seemanns- Stil.

T- Shirt
Aus dem kurzärmeligen Turnertrikot hervorgegangenes legeres Oberbekleidungsstück. Flach ausgearbeitet hat es die Form eines T`s. Inzwischen Sammelbegriff für Top`s aller Art aus Single Jersey oder anderem elastischen Material.

Tuchbindung
Siehe Leinwandbindung

Tumblen
Trocknen von Textilien im Trockner.

Tweed
Ursprünglich: Bezeichnung für handgewebte Stoff aus handgesponnenen Garnen. Heute: alle tuch- und köperbindigen Streichgarnstoffe mit Handwebcharakter, die eine melierte und haarige Oberfläche zeigen.

Twill
Twill ist ein leichtes, weiches Gewebe in Köperbindung.

U

Ueberfaerben
Zusätzliche Stückfärbung garn- oder flockefarbig hergestellter Textilien.

Undyed
Ungefärbter oder ecrufarbener Denim.

Ungefärbter Denim
Blue Denim oder Black Denim wird mit Reaktivfarben nochmals überfärbt: Black/Black- Denim, Blue/Blue- Denim oder Blue/Black- Denim

Uni
Einfarbige Gewebe, die aber in sich gemustert sein können.

Unisex
Bekleidung, die für Männer und Frauen gleichermaßen geeignet ist. Vor allem in der Jeanswear werden die Größen oft nicht geschlechtsspezifisch eingeteilt (Oberteile: S, M, L – Hosen: INCH)

Underwear
Unterwäsche.

Unwashed
Jeans, die nicht gewaschen werden. Dadurch sind sie dunkel, steif und gehen noch ein gutes Stück ein.

Used
Used- Look. Kleidung, die durch verschiedene Behandlungen (z.B. Waschen) wie getragen aussieht.

Used Washed
Bezeichnung für einen platzierten Abnutzungseffekt, der individuell an jeder einzelnen Jeans vorgenommen wird. Zum Beispiel werden Knie, Säume, Taschen, Schenkel besonders behandelt.

V

Velvet
(Eng.: Samt) wird im allgemeinen Sprachgebrauch gern für velourartige Materialien benutzt.

Velours
Allgemeinbezeichnung für gerauhte Oberflächen, zum Beispiel Veloursleder.

Veredelung
Summe aller Nachbehandlungen jeder Art textiler Flächengebilde. Dazu gehört zum Beispiel Drucken und Färben.

Vichy
Die verschiedenen Karodessinierungen in Leinwand- oder Koeperbindungen haben ihre eigenen Namen. Quadratische, kontrastreiche Baumwollkaros- eine Farbe ist meistens weiss- in kleinen Rapporten nennt man Vichy.

Vintage
Unterschiedliche Bedeutung: 1- Denim- Behandlung, bei der zum Beispiel durch extremes Stone- Washing ein stark abgenutzter oder alter Look erzielt wird. 2- Historische Jeans, entweder bereits getragen oder im Originalzustand auf Lager gehalten.

Viskose
Ebenso wie Baumwolle eine Faser auf Zellulosebasis, allerdings nicht natürlich gewachsen sondern im chemischen Prozess (Viskoseverfahren) entstanden. Eigenschaften: Preiswert, knittert nicht stark, gleichmäßig zu faerben, leicht entflammbar, vielseitig.

Viskoseverfahren
Aus Holz und anderen Pflanzen gewonnener Zellstoff wird mit Natronlauge und Schwefelkohlenstoff behandelt. Der entstehende zähflüssige (daher der Name Viskose ) Brei wird durch Spinndüsen gepresst und zu endlosen Filamenten oder kurz geschnittenen Spinnfasern verarbeitet.

V- Neck
(Engl.): V- förmiger Ausschnitt an bzw. bei Pullovern oder Shirts.

Voile
Transparentes, leinwandbindiges Gewebe mit designmaessigen Satinstreifen auf Voilegrund. Wird fuer Kleider, Blusen und Hemden verwendet. Die eingewebten Satinstreifen in der Kette sind schaftgemustert, der Voilegrund zeigt L 1/1 Bindung. Das dazu verwendete Material: Vollzwirn, kann eine Feinheit bis zu 50dtex erreichen und ist sehr hart gedeht.

W

Waeschetrikot (Eyelet)
Die Maschine zur Herstellung dieser Warenart ist eine Rippmaschine mit der Möglichkeit, mustermäßig Maschen von Nadeln des einen Nadelbettes zu Übertragen, wodurch Durchbruchmuster entstehen.

Waffelstoff (engl. Honeycomb)
Gewebe in Waffelbindung weisen eine quadratische, nach Ober- und Unterseite plastische Musterung auf. Erzielt wird diese Wirkung durch eine Gruppe von Kett- und Schussflottungen, sie beide verkuerzend verlaufen und dadurch ein honigwabenartiges Muster ergeben.

Warp
(Kette beim Webvorgang): Die Gesamtheit der durch die Länge eines Gewebes laufenden Fäden. Die Kettfäden laufen parallel zur Webkante (Selvage) und werden mit den quer zum Gewebe laufenden Schussfäden (Weft) zum Gewebe verbunden.

Waschen
(Bei Jeans). Außer den Raw Denims werden alle Jeans nach dem Nähten ein- oder mehrmals vorgewaschen. Dadurch wird die Jeans weicher und voller im Griff. Es gibt die verschiedensten Arten von Waschungen: Stone- ,Mill- , Sand- usw.

Watch Pocket
Auch Coin- Pocket genannt. Die kleine fuenfte Tasche der Five- Pocket ist in die rechte Fronttasche eingearbeitet.

Waist- High Overalls
(= Taillenhohe Overalls). Urspruenglicher Name der Levi`s 501. Erst seit Mitte der 30er Jahre wurden die robusten blauen Hosen als Jeans bezeichnet.

Weaves
(= Webart). Denimbindungen koennen grob (3/1), Broken Twill (3/1 versetzt), fein (2/1) oder Chambray (1/1) sein.

Weaving
(= Weben als Phase der Denimfertigung). Die eingefaerbten Kettfaeden werden mit den ungefaerbten Schussfaeden verbunden.

Weben
(Allg.).Vereinigung zweier rechtwinkliger zueinander stehender Fadensysteme (Kett und Schuss) entsprechend den drei Grundbindungen (Tuch-, Koeper- und Atlasbindung).

Webkante
Umkehrpunkt der beim Weben in die Kette eingetragenen Schussfaeden. Seitenabschluss des Gewebes.

Webstuhl
Maschine – hand- oder elektrisch betrieben – zur mechanischen Herstellung von Stoffen (Geweben) durch Weben.

Weft
(Schuss) In Querrichtung verlaufende Faeden eines Gewebes, die sich mit den in Laengsrichtung verlaufenden Kettfaeden (Warp) zum Gewebe verbinden.

Weights
Die Gewichte von Denimgeweben werden in Unzen pro Square Yard (o.z.) angegebe. Die schwersten Qualitaeten wiegen 15,5 .z.; die regulaeren 13,75 bis 14,75 o.z.; die leichtesten 4 bis 9 o.z.

Western Jacke
Klassisches Basic- Bekleidungsstück. Es ist hüftlang mit Taillenbund, hat einen Hemdkragen, Front- und Rückenpassen, zwei aufgesetzte Brusttaschen und markante Steppnähte.

Wet Processing
(Engl.: Nassprozedur). Sammelbegriff für eine Vielfalt an Finishing- Techniken für Gewebe oder fertige Teile. Allen gemeinsam ist, dass Wasser oder andere Flüssigkeiten und unterschiedliche mechanische Verfahren angewandt werden.

Whip- Cord
Gabardine- aehnlicher Steilkoeper mit einer Kette, die besonders dicht eingestellt ist. Verwendet werden Kettfaeden aus Moulinés und Schussfaeden aus Streichgarnen.

Widht
(Engl.: Breite). Die handelsuebliche Breite von Denim beträgt 150 cm, bei Überbreite 160 cm und beim traditionellen Denim 75 cm.

Wirkfrottier (Warp Knit Terry)
Mit Hilfe einer Polbarre werden von der Fadenschur einer Legeschiene Schlingen gebildet. Diese Schlingen werden von einer weiteren Legeschiene in die Grundware eingebunden. Nach dem Einbinden werden die Schlingen von der Polbarre abgeworfen.

Wirkwaren
Maschenwaren, die nicht wie beim Stricken eine Masche nach der anderen hergestellt werden, sondern bei denen alle Maschen einer Reihe gleichzeitig mit waagerecht laufenden Faden abgestrickt werden.

Wolle
Laut Textilkennzeichnungsgesetz: Fasern vom Fell des Schafes. Oder noch genauer: Tierische Faserstoffe aus der hornartigen Keratinsubstanz. Die Wollarten sind charakterisiert durch Laenge, Dicke, Glanz und Kraeuselung. Die Grundsorten heißen: Crossbred, Merino und Cheviot.

Women`s Cut
Jeans spezielle für Frauen mit schmaler Taille und runderen Hueften.

Worker Pants
Hosen aus groben Materialien. Erkennungsmerkmale sind Hammerschlaufe und/oder Zollstocktasche.

Workwear
(Engl.: Arbeitsbekleidung). Ursprung der Jeanswear und Daseinszweck vieler Jeansmarken.

X

X- Dyes
Mischgewebe, bei denen die Faeden für die Kette und den Schuss aus unterschiedlichen Materialien sind und daher den Farbstoff beim Einfaerben unterschiedlich annehmen. Es entstehen zweitoenige Farbeffekte.

Y

Yarn
(engl.: Garn) Grundelement des Gewebes. Je feiner das Garn, desto leichter das Gewebe.

Yarn Dyed
(= Garngefaerbt). Bezeichnung für alle Gewebe, bei denen das Garn vor dem Weben eingefärbt wurde. So zum Beispiel bei Denim.

Yard
siehe Ounce

Young Fashion
Sammelbezeichnung für junge modische Kleidung, zu der auch Jeans- und Sportswear zaehlen.

Z

Zellulosefasern
Fasern natürlicher oder synthetischer Herkunft, deren Hauptbestandteil Zellulose ist. Wichtigste Beispiele: Baumwolle und Leinen als natürliche und Viskose als synthtische Zellulosefasern.

Zip Fly
Reißverschluss statt Knopfleiste an der Jeans (Button Fly)

Zipper
Ist das englische Wort für Reißverschluss. Praktisches Gestaltungsmerkmal, das speziell in der Sportswear sehr beliebt ist.

Zoll
In der Textilverarbeitung noch haeufig angewandtes historisches Maß. Ein eng. Zoll (Inch) sind 25,4 mm, ein franz. Zoll 27,8 mm.

Zuschnitt
Bezeichnung für das Ausschneiden der einzelnen Schnitteile eines Bekleidungsstuecks. Besondere Beachtung gilt dabei dem Schnittlagenbild, auf dem die Teile (meist per Computer) möglichst materialsparend eingelegt werden.

Zwirn

Mindestens zwei Garne werden zu einem Zwirn verdreht (verzwirnt).

"Das Ziel von OfraTex ist die
Schaffung von Netzwerken und Kooperationen. Für kleinere
und mittlere Unternehmen
wächst die Bedeutung und Notwedigkeit von solchen Kooperationen zunehmend, da sie alleine kaum noch alle Markt- und Wettbewerbs-
anforderungenabdecken können. Die IHK für Oberfranken Bayreuth
initiiert, fördert und moderiert mit ihren Netzwerken OfraTex.de und OfraCar.de Verbundkooperation als Schlüssel zur Ausschöpfung von Innovations-, Flexibilität- und Rationalisierungs-
potentialen."

Klaus Smolik
Bereich Innovation.Umwelt
Leiter Referat Innovation/Technologie
Industrie- und Handelskammer
für Oberfranken Bayreuth